Morbus Fabry ist eine seltene lysosomale Speicherkrankheit, bei der ein Enzymdefekt den Abbau bestimmter Stoffwechselprodukte verhindert. Diese lagern sich in Zellen ab und schädigen verschiedene Organe wie Herz, Nieren und Nervensystem.
Behandlung
Früher beschränkte sich die Therapie auf die Linderung von Beschwerden. Heute stehen zwei ursächliche Behandlungsansätze zur Verfügung:
1. Enzymersatztherapie (ERT)
Seit 2001 kann das fehlende Enzym alpha-Galaktosidase A durch biotechnologisch hergestellte Präparate ersetzt werden.
2. Chaperon-Therapie
Seit 2017 für bestimmte Genmutationen verfügbar.
Hinweis: Weitere Informationen und geeignete Therapieoptionen erhalten Sie bei Ihrem behandelnden Arzt.